Die 5 abgefahrensten Produktvorstellungen der CES 2016

In der letzten Woche fand in Las Vegas die jährliche Technikmesse „International Consumer Electronics Show“ statt. Wie jedes Jahr gab es eine Fülle interessanter Produktvorstellungen. Hier sind die fünf abgefahrensten Neuerungen, die die Messe aus unserer Sicht dieses Jahr zu bieten hatte. Was waren Eure Favoriten?

CES 2016: US-Comedian Nick Cannon testet eine Oculus Rift VR-Brille

CES 2016: US-Comedian Nick Cannon testet eine Oculus Rift VR-Brille

Bitte einsteigen, die Drohnen fliegen selbsttätig.

Dieser verrückte Satz könnte den Köpfen der chinesischen Drohnenmacher Ehang entspringen. Warum sollte man auch eine Drohne fernsteuern, wenn man ebenso gut darin fliegen kann? Geht es nach Ehang, könnten solche autonom fliegenden Verkehrsmittel schon bald zu einem günstigen Sümmchen von 200.000 bis 300.000 US-Dollar zu ergattern sein.

„Warum bist Du so fit?“ – „Ich zocke Ego-Shooter.“

„5 Minuten mit dem Virtuix Omni Virtual Reality Treadmill fühlten sich schon an wie ein Workout“ sagt Kevin Carbotte in seinem Video-Bericht von der CES. Mit der Laufband-ählichen Spiele-Konsole kann man Ego-Shooter mit körperlichem Einsatz verbinden. Mit einer VR-Brille, einem Gewehr-Controller und rutschigen Schuhen geht es in eine Art Laufstall für Erwachsene, und schon wird die Zockerei zu einem anstrengenden Vergnügen. Ein Starter-Paket exklusive VR-Brille kann man bei Virtuix für 699 Euro vorbestellen.

Durchschaut: Intel simuliert Röntgenblick für technische Anlagen

Wer diesen Helm aufsetzt, hat den Durchblick: Zusammen mit Daqri hat Intel einen Smart Helmet entwickelt, der Industrie-Arbeitern ermöglicht „in“ technische Anlagen hinein zu schauen. Mittels Augmented Reality gibt der Smart Helmet seine Umgebung in Thermal-Optik wieder und liefert Echtzeit-Informationen wie Verkabelungspläne oder Problembereiche einer Anlage.

Nikons erste Action Cam filmt 360° Videos in 4k-Auflösung

Was mit GoPro anfing geht nun mit Nikon einen weiteren großen Schritt nach vorne: Die KeyMission360 ist Nikons erste Action-Cam und ist die erste Ihrer Art, die 360° Action-Videos in einer Auflösung von 4k filmen kann. Wer also seinen Fallschirmprung, die Downhill-Fahrt oder den Tauchgang in ganz neuen Perspektiven festhalten will, wird sich über die neue Kamera besonders freuen. Zum Preis gibt es leider noch keine Informationen.

Self-Driving Cars: Nvidia versorgt Autohersteller mit Komplettlösung

Weniger technisch, jedoch umso mehr aus wettbewerblicher Sicht abgefahren ist das neue Geschäftsmodell, das Chiphersteller Nvidia zur CES 2016 vorgestellt hat: Nvidia bietet Automobilherstellern ein Fertig-Paket zur Produktion selbstfahrender Autos an. Bisher pirschten sich hauptsächlich IT-Unternehmen wie Google und Apple auf den Markt für selbstfahrende Autos, das wird sich jetzt also ändern.

Das fertig einbaubare Komplettpaket besteht aus künstlicher Intelligenz, Sensoren & Hardware. Laut Informationen von Nvidia arbeiten bereits 50 Unternehmen mit der Technologie. Am spruchreifsten ist dabei das Autonomous Drive Projekt von Volvo. In 2017 sollen 100 selbstfahrende Autos auf Schwedens Straßen von Verbrauchern getestet werden.

Tim Ebner

Tim Ebner

Tim Ebner ist Online Marketing Berater & Blogger bei social media #facts, Gadgeto & #DigiBuzz & Gastautor bei #DigiBuzz. Spezialgebiete: Analytics & Monitoring, News & Trends, WoM, Krisen & Shitstorms. Folge @Tim_Ebner bei Twitter!

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2 Antworten

  1. 12. Januar 2016

    […] den eigenen Konsum kontrollieren. Videos fressen das Datenvolumen auf, besonders, da derzeit die 4K Videos richtig im Kommen sind. So etwas sollte man […]

  2. 1. April 2016

    […] Vielzahl von Möglichkeiten bietet um spannende Produkte zu entwickeln, haben wir schon auf der CES 2016 gesehen. Nun gibt es diese witzige Idee: Wie wäre es denn, eine Achterbahnfahrt als Kampfpilot […]

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