Cross-Device-Targeting: Welche Rolle spielen Ad Exchanges?

In unserem ersten Beitrag zum Cross-Device-Targeting haben wir zwei separate Bereiche definiert: den geräteübergreifenden Abgleich und das Targeting. In diesem Beitrag geht #DigiBuzz-Gastautor Andrea Ramponi, Regional Vice President DACH bei Marin Software, näher auf das Targeting und auf den Aspekt der Anzeigenschaltung ein.

Andrea Ramponi, Regional Vice President DACH, Marin Software. Quelle: Unternehmen

Andrea Ramponi, Regional Vice President DACH, Marin Software. Quelle: Unternehmen

Kommen wir noch einmal auf ein Szenario zurück, das wir in unserem vorherigen Beitrag dargestellt haben. Sie haben erfolgreich bestimmt, dass die Nutzerin, die von ihrem Laptop in einem Büro aus auf Ihre Webseite zugegriffen hat, dieselbe Nutzerin ist, die auf ihrem Smartphone in einem Café in Wohnungsnähe gespielt hat. Großartig! Aber was nun? Wie können Sie sie auf all den unterschiedlichen Geräten tatsächlich mit Ihrer Botschaft erreichen? Sobald Sie den Nutzer und die von ihm genutzten Geräte gefunden haben, spielen Ad Exchanges, die Börsen für Werbeplätze, eine wesentliche Rolle bei der Anzeigenschaltung.

Wenn Sie ein Suchmaschinenmarketing-Manager sind, nutzen Sie Cross-Device-Targeting wahrscheinlich schon eine Weile. Enhanced Campaigns von Google verbinden Targeting und Anzeigenschaltung für Desktop- und Mobilgeräte über das gesamte Such- und Anzeigennetzwerk von Google hinweg. Allerdings kann die Aufgabe, einen bestimmten Kunden über hunderttausende unterschiedliche Websites und mobile Apps anzusprechen, auch ziemlich überwältigend sein. Besonders, wenn Sie über die sicheren Grenzen des Google-Ökosystems hinausgehen müssen.

Um dieses Problem zu lösen, gibt es Ad Exchanges, die den Käufern von Anzeigenplätze auf Websites und in Anzeigennetzwerken, Struktur und Zentralisierung anbieten. Ad Exchanges haben den Kauf von Werbeanzeigen von Grund auf verändert, indem sie es Werbetreibenden ermöglicht haben, Besucher auf Grundlage von Zielgruppendaten anzusprechen. Außerdem können sie für einzelne Werbeplätze bieten und so nur Anzeigen einzeln und in Echtzeit ausliefern, die preislich zu dem passen, was der entsprechende Besucher dem Werbetreibenden wert ist.

Wie fügen sich mobile Ad Exchanges wie MoPub und Nexage in dieses Bild ein? Mobile Werbung ist in der letzten Zeit förmlich explodiert und macht bereits über 27 Prozent der Ausgaben für digitale Werbeanzeigen aus. Angesichts der Vielfalt mobiler Werbemöglichkeiten, wie zum Beispiel Apps auf dem Mobiltelefon und Tablet sowie Werbeflächen auf mobilen Websites, sind eine Reihe unterschiedlicher Ad Exchanges speziell für den Mobilbereich entstanden. Diese fassen die Milliarden verfügbaren mobilen Impressions (Anzeigenaufrufe) zusammen. Darüber hinaus stellen mobile Exchanges auch den Marktplatz für wirksames Targeting und Gebotsmanagement zur Verfügung. Damit bieten sie Werbetreibenden, eine absatzmarktbezogene Plattform, auf der sie ihre bestehenden Zielgruppendaten dazu verwenden können, die interessantesten potenziellen Kunden zu finden und mit Werbeanzeigen anzusprechen.

Andrea Ramponi

Andrea Ramponi

Andrea Ramponi, Regional Vice President DACH, Marin Software, verantwortet dsa Neugeschäft mit Werbetreibenden und Agenturen im deutschsprachigen Markt. Der Schweizer Staatsbürger ist Jurist mit Spezialisierung auf Medienrecht und hat an den Universitäten Hamburg und Fribourg studiert. Marin Software liefert eine flexible, leistungsstarke Plattform für Cross-Channel-Performance-Marketing: Agenturen und Werbekunden verwalten und optimieren darüber digitale Werbeanzeigen.

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