Digitale Transformation auf dem Messestand: 5 Beispiele für Digital Signage

Nicht nur unser gesellschaftliches Leben wird immer digitaler. Die digitale Transformation erfasst mehr und mehr die Kommunikationsprozesse in Unternehmen. Mittlerweile liegen selbstverständlich Fotos, Filme und Kataloge in digitaler Form vor. Doch wenn es darum geht, wie die Inhalte auf Messen digital präsentiert werden, scheiden sich nach wie vor die Geister, glaubt #DigiBuzz-Gastautorin Kristina Böing, Projektleiterin bei Ambient Innovation.

Auf der dmexco 2015 erlebten die Fachbesucher ein buntes Feuerwerk, bei dem Digital Signage zum Einsatz kam. Foto: dmexco, Köln

Auf der dmexco 2015 erlebten die Fachbesucher ein buntes Feuerwerk, bei dem Digital Signage zum Einsatz kam. Foto: dmexco, Köln

Drei Szenarien, die Ihnen wahrscheinlich bekannt vorkommen

  1. Es ist ein Bildschirm auf dem Stand, aber die Übertragung funktioniert nicht.
  2. Die Übertragung funktioniert, aber den ganzen Tag läuft das gleiche Video.
  3. Visitenkarten werden via App gescannt, aber der Messefragebogen wird auf Papier ausgefüllt.

Kristina Böing, Projektleiterin bei Ambient Innovation.

Kristina Böing, Projektleiterin bei Ambient Innovation.

Es stellt sich also die Frage, wie der Messeauftritt so digitalisiert werden kann, dass am Ende des Tages Mitarbeiter sowie Kunden von der Digitalisierung inspiriert sind und Papier sowie Zeit sparen. Das ist heute schon einfacher als gedacht. Man braucht dafür keine spezielle Agentur, sondern ein mobiles Device, zur Bildübertragung ein Display und eine Software, die den Content auf den Devices digital präsentiert. Eines der Stichwörter ist dabei Digital Signage.

Darauf ausgerichtet sind verschiedene Softwarelösungen, mit denen es möglich ist, digitalen Content auf iPads und Displays zu präsentieren und gleichzeitig auf Messen oder Events neue Kontakte digital zu erfassen. Solche Lösungen begleiten das Unternehmen mobil und digital dort, wo die wichtigsten Gespräche stattfinden: auf der Messe, bei Verkaufsgesprächen, Kundenbesuchen oder Jahresversammlungen.

Die folgenden fünf Beispiele zeigen Unternehmen, wie sie auf schönsten digitalen Pfaden wandelnd ein hohes Involvement auf Kundenseite generieren können.

Auf der dmexco wurde Digital Signage angewandt, zum Teil in Verbindung mit aktiven 3D-Anwendungen. Foto: dmexco, Köln

Auf der dmexco wurde Digital Signage angewandt, zum Teil in Verbindung mit aktiven 3D-Anwendungen. Foto: dmexco, Köln

Fünf Beispiele für Digital Signage am Messestand

1.) Produkte & Kataloge digital präsentieren
Gute Nachrichten für all jene Unternehmen, die nach wie vor ihre ausgedruckten Kataloge lieben. Digitale Kataloge unterstützen die klassische Präsentation, weil sie mit den einzelnen Produktbildern, sowie Informationen zu Werbemitteln und Verfügbarkeiten auf dem iPad verknüpft sind.

2.) Filme situativ auf Bildschirme übertragen
Es macht einen großen Unterscheid, ob der beispielsweise frisch produzierte Imagefilm erst auf dem Laptop gesucht und geladen werden muss oder mit einem Touch auf dem iPad gezeigt werden plus mit einem weiteren Touch unkompliziert auf den oder die Bildschirme übertragen werden kann. Danke, digitale Evolution.

signage1

3.) Content auf den Displays via Fernsteuerung aktualisieren
Es ist bereits strategisch geplant, wann, wie, wo und welche Playlists zielgruppenrelevant abgespielt werden sollen. Super. Mit innovativer Digital Signage Software ist es möglich, vom cloudbasierten Backend aus jederzeit on-the-go die Inhalte zu steuern. Der Inhalt auf den Displays aktualisiert sich fast wie von alleine weltweit innerhalb von 30 Sekunden.

4.) Personalisierte Informationen noch vom Point-of-Sale aus versenden
Nachhaltige Kundenansprache findet zum Glück immer noch im persönlichen Gespräch statt. Der Kontakt wird angelegt und passgenaue Informationen versendet. Schneller und unkomplizierter ist es, die Leads direkt auf dem iPad digital zu erfassen, die favorisierten Produkte dem Kontakt hinzuzufügen und ohne Zeitverlust noch vom Point-of-Sale aus zu versenden.

signage2

5.) Visuelle Snacks auf interaktiven Multitouch-Anwendungen bereitstellen
Touch-Applikationen sind darauf ausgelegt, eine Mischung aus Fotos, Produktinformationen und Filmen zu präsentieren und animieren, die Inhalte mit den eigenen Händen zu erfahren. Dies erhöht die Identifikation mit der Marke und hat einen positiven Effekt auf Kaufentscheidungen.

Die Art der Präsentation ist genauso wichtig die Information an sich. Ob das nun unbedingt digital sein muss, könnte man zwar durchaus auch als Glaubensfrage verstehen, aber was gerade wir heute schon wissen: Die Digitalisierung wird in Zukunft mehr und nicht weniger. Gut für diejenigen, die heute schon wissen, wie es geht.

Kristina Böing

Kristina Böing

Digitale Technik soll einfach sein, Spaß machen und begeistern. Kristina ist seit über sieben Jahren im mobile Business unterwegs und seit einem Jahr für Ambient Innovation: GmbH, eine Agentur für IT-, Web- und App-Entwicklung, beispielsweise bekannt als Technologiepartner für die dmexco Digital-Signage-Displays. Von Ambient Innovation: GmbH wurde exponito - Pitch perfect entwickelt, um es Unternehmen einfach wie nie zu machen, digitalen Content zu präsentieren.

Das könnte dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.